"Germania" - Berlin im Nationalsozialismus
Beispielhaft für den Größenwahn des NS-Regimes war die Planung, Berlin zur „Welthauptstadt Germania“ umzubauen. Albert Speer, der „Architekt des Führers“, entwarf ein riesiges Achsenkreuz zur Neuordnung der Metropole. So sollte ohne Rücksicht auf gewachsene Quartiere eine neue Achse durch die Stadt geschlagen werden, gesäumt von gigantischen Staatsbauten, wie einer für bis zu 180000 Menschen konzipierten „Großen Halle“. Auf diesem Stadtrundgang folgen wir den Spuren dieses Fragment gebliebenen Vorhabens.
Stadtführung: Weltkulturerbe Museumsinsel
Die Berliner Museumsinsel ist mit ihren Kulturschätzen eines der bekanntesten Museumsensembles der Welt. Bei diesem Stadtrundgang stehen allerdings nicht die Sammlungen von innen, sondern die Bauten von außen auf dem Programm. Architektur, Städtebau und Sammlungsgeschichte bilden hier eine einzigartige Symbiose. Anhand des Alten und Neuen Museums, der Alten Nationalgalerie, des Bode- und Pergamonmuseums lassen sich fast 140 Jahre deutsche Museumsentwicklung nachvollziehen.
Stadtrundgang: Berlin als Bundeshauptstadt
1991 wurde nach heftigen Kontroversen der Regierungsumzug von Bonn nach Berlin beschlossen. Dies war der Auftakt für eine neue städtebauliche Ära Berlins als Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands. Vom neuen Hauptbahnhof führt Sie dieser Architekturrundgang in das Regierungsviertel mit Reichstagsgebäude, Bundeskanzleramt und den Bauten der Bundestagsverwaltung. Über den Pariser Platz geht es weiter in die Wilhelmstraße zu ausgewählten Ministerialbauten. Die Stadtführung endet am Deutschen Bundesrat.



